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40 Jahre bilaterale Beziehungen

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Bilaterale Beziehungen Schweiz - Bangladesch

Bangladesch gehörte bis 1947 als Region Ostbengalen zu Britisch-Indien. Als die britischen Kolonien unabhängig wurden, kam das Land unter dem Namen "Ostpakistan" zu Pakistan. Die beiden Landteile gerieten jedoch in Konflikt, und 1971 löste sich Ostpakistan mit Unterstützung Indiens von Westpakistan. Es erklärte unter dem Namen "Bangladesch" seine Unabhängigkeit. Während des Kriegs hatten die beiden Konfliktparteien, Indien und Pakistan, die Wahrung ihrer Interessen der Schweiz anvertraut. Dadurch kam die Schweizer Diplomatie rasch in Kontakt mit Bangladesch.

1972 nahm die Schweiz mit Bangladesch diplomatische Beziehungen auf und eröffnete in der Hauptstadt Dacca eine Botschaft. Die bilateralen Beziehungen waren stark geprägt durch die Entwicklungszusammenarbeit. So wurde 1976 ein Abkommen zur technischen Zusammenarbeit unterzeichnet, und 1981 eröffnete die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit in Dacca ein Koordinationsbüro.

Ab Mitte der 1990er Jahre nahmen die wirtschaftlichen Kontakte zu: Angesichts des Aufschwungs im Jute-, Textil- und Chemiesektor begannen mehrere Schweizer Unternehmen in Bangladesch zu investieren. Seit etlichen Jahren nimmt der bilaterale Handel stetig zu. Eine Reihe von Wirtschaftsabkommen unterstützt diese Entwicklung. Gleichzeitig engagiert sich die Schweiz weiterhin im Entwicklungssektor.