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Reisehinweise Suriname
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Letzte Aktualisierung: 16.04.2012 Unverändert gültig: |
Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst. |
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Grundsätzliche Einschätzung
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Die politische Lage kann als relativ stabil bezeichnet werden.
Vor allem in den Städten nimmt die Kriminalität zu: Taschendiebstähle, bewaffnete Überfälle etc. In Paramaribo hat sich die Sicherheitslage relativ verbessert, seit spezielle Sicherheitskräfte eingesetzt werden. Beachten Sie unter anderem folgende Vorsichtsmassnahmen:
- Tragen Sie keine Wertgegenstände (Uhren, Schmuck usw.) und nur wenig Geld auf sich.
- Nach Einbruch der Dunkelheit ist insbesondere in der Hauptstadt Paramaribo Vorsicht geboten. Meiden Sie allgemein einsame Gegenden, in den Städten auch die Parkanlagen.
- Leisten Sie bei einem Raubüberfall keinen Widerstand, denn die Gewaltbereitschaft nimmt zu.
- Unternehmen Sie Ausflüge ins Landesinnere mit einem anerkannten Reisebüro und lassen Sie sich bei Touren in den Dschungel von einem vertrauenswürdigen lokalen Reiseführer begleiten.
- Nehmen Sie von Unbekannten keine Getränke oder Esswaren an. Es kommt vor, dass diese mit Betäubungsmitteln versetzt werden, um das Opfer zu berauben.
Die Überlandstrassen sind teilweise in schlechtem Zustand. Das unvorhersehbare Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer bildet ein gewisses Unfallrisiko. Während der Regenzeit verschlechtern Überschwemmungen den Strassenzustand zusätzlich (April bis Mitte August und Dezember bis Januar/Februar).
Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringsten Mengen und bei jeder Art von Drogen mit langjährigen Gefängnisstrafen und Bussen geahndet. Die Haftbedingungen sind sehr schwierig.
Die medizinische Grundversorgung ist in den Städten gewährleistet. Ernsthafte Erkrankungen und Verletzungen sollten im Ausland (USA oder Europa) behandelt werden.
Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat) und konsultieren Sie die Rubrik Reiselinks, wo Sie unter anderem weitere Informationen zu diesem Thema sowie generell zur Reisemedizin finden.
Notruf Polizei: 112 und 115
Notruf Sanität: 113
Schweizerische Vertretungen im Ausland: Wenn Sie im Ausland in eine Notlage geraten, können Sie sich an die nächste schweizerische Vertretung wenden.
Schweizerische Vertretungen im Ausland
Ausländische Vertretungen in der Schweiz: Es gibt keine Vertretung von Suriname in der Schweiz. Auskunft über die Einreisevorschriften (zugelassene Ausweise, Visum etc.) erteilt die Botschaft von Suriname in Belgien. Sie informiert auch über die Zollbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr von Tieren und Waren: elektronische Geräte, Souvenirs, Medikamente etc.: av. Louise 379, 1050 Bruxelles, Tel. 0032-2 640 11 72.
Ausschluss der Haftung
Beachten Sie auch die zusätzlichen, allgemein gültigen Reise-Informationen; sie sind Bestandteil dieser Reisehinweise.
Die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stützen sich auf eigene, als vertrauenswürdig eingeschätzte Informationsquellen. Sie verstehen sich als nützliche Hinweise zur sorgfältigen Planung einer Reise. Das EDA kann Reisenden aber den Entscheid und die Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Reise nicht abnehmen.
Gefahrensituationen sind oft nicht vorhersehbar, unübersichtlich und können sich rasch ändern. Das EDA übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reisehinweise und lehnt jede Haftung für allfällige Schäden im Zusammenhang mit einer Reise ab. Forderungen im Zusammenhang mit der Annullierung einer Reise sind direkt beim Reisebüro oder der Reiseversicherung geltend zu machen.


