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Reisehinweise Uruguay
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Letzte Aktualisierung: 28.03.2012 Unverändert gültig: |
Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst. |
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Grundsätzliche Einschätzung
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Die politische Lage kann als stabil bezeichnet werden. Dennoch kann es zu politischen Demonstrationen, Streiks und gelegentlichen Ausschreitungen kommen. Meiden Sie deshalb Kundgebungen jeder Art.
Das Zentrum der Altstadt von Montevideo und die Ferienorte an der Küste (z.B. Punta del Este) sind Schauplatz zahlreicher Entreissdiebstähle und Angriffe auf Passanten. Autodiebstahl und Diebstahl aus geparkten oder vor einer Ampel haltenden Fahrzeugen kommen ebenfalls häufig vor. In der Hauptstadt patrouilliert eine Touristenpolizei (Zentrum und Altstadt mit Hafen). Beachten Sie dennoch die üblichen Vorsichtsmassnahmen, unter anderem:
- Tragen Sie keine Wertgegenstände (Schmuck, teure Uhren usw.) und nur wenig Geld auf sich.
- Deponieren Sie wichtige Dokumente im Hotelsafe (Pass, Flugschein, Reiseschecks etc.); tragen Sie aber immer eine Passkopie auf sich.
- Meiden Sie wenig frequentierte Strassen, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit.
- Verzichten sie auf Besuche der benachteiligten Quartiere. Erkundigen Sie sich an Ihren jeweiligen Aufenthaltsorten bei Bekannten, Geschäftspartnern oder im Hotel, welche Quartiere gemieden werden sollten.
- In öffentlichen Verkehrsmitteln und an belebten Orten erfordert die Gegenwart von Taschendieben besondere Wachsamkeit.
Der Strassenverkehr fordert jedes Jahr sehr zahlreiche Todesopfer. Die unvorhersehbare Fahrweise und die ungenügende technische Wartung vieler Autos erfordern höchste Konzentration von allen Verkehrsteilnehmern (Auto-, Motorrad-, Velofahrer und Fussgänger).
Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden mit langjährigen Haftstrafen geahndet. Die Untersuchungshaft ist sehr lang. Die Haftbedingungen sind sehr schwierig.
Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat) und konsultieren Sie die Rubrik Reiselinks, wo Sie unter anderem weitere Informationen zu diesem Thema sowie generell zur Reisemedizin finden.
Notruf-Nummer: 911
Schweizerische Vertretungen im Ausland: Wenn Sie im Ausland in eine Notlage geraten, können Sie sich an die nächste schweizerische Vertretung wenden.
Ausländische Vertretungen in der Schweiz: Auskunft über die Einreisevorschriften (zugelassene Ausweise, Visum etc.) erteilen die zuständigen ausländischen Botschaften und Konsulate. Sie informieren auch über die Zollbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr von Tieren und Waren: elektronische Geräte, Souvenirs, Medikamente etc.
Ausschluss der Haftung
Beachten Sie auch die zusätzlichen, allgemein gültigen Reise-Informationen; sie sind Bestandteil dieser Reisehinweise.
Die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stützen sich auf eigene, als vertrauenswürdig eingeschätzte Informationsquellen. Sie verstehen sich als nützliche Hinweise zur sorgfältigen Planung einer Reise. Das EDA kann Reisenden aber den Entscheid und die Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Reise nicht abnehmen.
Gefahrensituationen sind oft nicht vorhersehbar, unübersichtlich und können sich rasch ändern. Das EDA übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reisehinweise und lehnt jede Haftung für allfällige Schäden im Zusammenhang mit einer Reise ab. Forderungen im Zusammenhang mit der Annullierung einer Reise sind direkt beim Reisebüro oder der Reiseversicherung geltend zu machen.


