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2. Regionalforum zur Prävention von Völkermord - Arusha

© EDA

3. - 5. März 2010

Gemeinsam organisiert von den Regierungen von Tansania, Argentinien und der Schweiz

Ergänzend zu den untenstehenden Vorträgen wurden zu diesem Thema weitere Artikel im "Politorbis 2/2009 - Genocide prevention" veröffentlicht. Diese Ausgabe des Politorbis können Sie in der rechten Spalte als PDF herunterladen.


Programm


3. März

18.30 Uhr
Begrüssung der Teilnehmenden und der Gastexpertinnen und -experten

Kultureller Anlass und Empfang, offeriert von Seif Ali Idd, Parlamentsmitglied, Stellvertretender Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit der Vereinigten Republik Tansania


4. März

8.30 – 9.00 Uhr
Anmeldung

9.10 – 10.00 Uhr
Offizieller Beginn des Programms

Offizielle Eröffnung durch:
Seif Ali Idd, Parlamentsmitglied, Stellvertretender Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit der Vereinigten Republik Tansania
 Vortrag von Seif Ali Idd (pdf, 133 Kb)
Botschafter Daniel Chuburu, Argentinien
 Vortrag von Botschafter Daniel Chuburu (pdf, 108 Kb)
Botschafter Adrian Schläpfer, Schweiz
 Vortrag von Botschafter Adrian Schläpfer (pdf, 138 Kb)

10.30 – 12.30 Uhr
Panel I: Was ist Völkermord und wie kann Völkermord verhindert werden?

Präventionsinstrumente der internationalen Gemeinschaft. Wie ist der aktuelle Stand? / Wie sind Fortschritte möglich? Was haben wir gelernt? Schwierigkeiten und Herausforderungen hinsichtlich ethischer, politischer und kultureller Aspekte bei Reaktionen auf Völkermord. Übergangsjustiz: Beiträge zur Prävention von Völkermord.

Moderation: H.E. Benjamin W. Mkapa, ehemaliger Präsident der Vereinigten Republik Tansania
Francis Deng – Sonderberater des UNO-Generalsekretärs für die Verhütung von Völkermord
 Vortrag von Francis Deng (pdf, 23 Kb)
Andrea Bartoli – Institut für Konfliktanalyse und -bewältigung (Institute for Conflict Analysis and Resolution, ICAR), Universität George Mason
 Vortrag von Andrea Bartoli (pdf, 44 Kb)
http://www.eda.admin.ch/etc/medialib/downloads/edazen/topics/peasec/peac/genoc.Par.0020.File.tmp/Bartoli%20-%20Genocide%20prevention-%20Annex.pdf Anhang zum Vortrag von Andrea Bartoli
Navanethem Pillay – Hohe Kommissarin der UNO für Menschenrechte
 Videobeitrag von Navanethem Pillay (Video)
 Vortrag von Navanethem Pillay (pdf, 116 Kb) 

12.30 – 14.00 Uhr
Mittagessen

14.00 – 16.00 Uhr
Panel II: Prävention von Völkermord: Rolle und Verantwortlichkeiten von Staaten und internationalen Akteuren und künftige Wege

Herausforderungen und Chancen für die Prävention von Völkermord aus Sicht eines internationalen Akteurs. Was braucht es, damit die einzelnen Staaten ihre Kapazitäten zum Schutz der eigenen Bevölkerung stärken können? Rolle von internationalen Organisationen und regionalen Initiativen. Empfehlungen für den Sicherheitssektor. Rollen und Herausforderungen des internationalen Rechtssystems

Moderation: Mô Bleeker, Expertin für Vergangenheitsbewältigung und Genozidprävention, Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten, Schweiz
Akua Kuenyehia – Richterin, Internationaler Strafgerichtshof
 Vortrag von Akua Kuenyehia (pdf, 182 Kb)
Mike Pryce – Autor des «Mass Atrocity Prevention Planning Guide», Präsident von COA NonProfit
 Vortrag von Mike Pryce (pdf, 111 Kb) 
Paul F. Seils – Leiter der Sektion Rechtsstaatlichkeit und Demokratie, Amt des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte

16.30 – 18.30 Uhr
Panel III: Prävention von Völkermord: Rolle und Verantwortlichkeiten von nicht-staatlichen Akteuren und künftige Wege
Rolle der Medien, der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft bei der Aufstachelung zu Völkermord und/oder bei der Prävention. Grösste Herausforderungen und Chancen.

Moderation: Botschafter Begum Taj, Direktor, Multilaterale Zusammenarbeit, Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Internationale Zusammenarbeit der Vereinigten Republik Tansania
Théodore Simburudali – Präsident von Ibuka (Organisation von Überlebenden in Ruanda).
Salil Tripathi - Policy Director, Institut für Menschenrechte und Wirtschaft (Institute for Human Rights and Business)
 Vortrag von Salil Tripathi (pdf, 295 Kb) 
Daniela Kroslak – Stellvertretende Leiterin Programm Afrika, International Crisis Group
 Vortrag von Daniela Kroslak (pdf, 140 Kb) 


 

5. März

9.00 – 11.00 Uhr
Panel IV: Afrika. Erfahrungen und Zukunftsvisionen
Präventionserfahrungen in Afrika. Misserfolge und Erfolge. Welches sind die Wurzeln von Völkermorden? Was hat funktioniert und was nicht? Aufarbeitung von Völkermorden.

Moderation: Kommissar Bahame Tom Nyanduga; Rechtsanwalt, Oberster Gerichtshof Tansania, ehemaliges Mitglied der Afrikanischen Kommission für Menschen- und Volksrechte (African Commission on Human and Peoples' Rights).
Hassan Bubacar Jallow – Chefankläger IStGHR
 Vortrag von Hassan Bubacar Jallow (pdf, 167 Kb)
Tom Ndahiro – Journalist, Ruanda
Liberata Mulamula – Botschafterin, Exekutivsekretärin der Internationalen Konferenz über die Region der Grossen Seen Afrikas
 Vortrag von Liberata Mulamula (pdf, 194 Kb)

11.30 – 12.30 Uhr
Diskussion

14.00 – 16.00 Uhr
Panel V: Asien, Lateinamerika und Europa. Erfahrungen, Lehren und künftige Wege

Austausch von Erfahrungen und Erkenntnissen aus anderen Kontinenten. Beurteilung der Präventionsbemühungen. Schutzverantwortung (R2P) und Prävention von Völkermord: Herausforderungen, Risiken und Chancen.

Moderation: Eduardo Acevedo Díaz – Generaldirektor für Menschenrechte, Aussenministerium von Argentinien
Yehuda Bauer – Professor, Akademischer Berater, Jerusalem
 Vortrag von Yehuda Bauer (pdf, 131 Kb)
Socheata Poeuv – CEO von «Khmer Legacies», Studienprogramm Völkermord, Universität Yale
 Vortrag von Socheata Poeuv (pdf, 140 Kb)
Rodolfo Mattarollo – Berater des Ministeriums für Justiz und Menschenrechte, Koordinator der Kommission der UNASUR (Union Südamerikanischer Nationen) zur Gewalt in Pando.
 Vortrag von Rodolfo Mattarollo (pdf, 138 Kb)
Edward Luck – Sonderberater des UNO-Generalsekretärs, Responsability to Protect
 Vortrag von Edward Luck (pdf, 127 Kb)

16.00 – 17.00 Uhr
Schlussveranstaltung

Begum Taj, Eduardo Acevedo Díaz, Mô Bleeker.
 Schlussfolgerungen und wichtigste Empfehlungen (Vortrag der Vorsitzenden) (pdf, 141 Kb)
Ankündigung des nächsten Regionalforums.
Schlussbemerkungen.

17.00 Uhr
Ende der Veranstaltung